Religionsunterricht Drucken
 

Auf dieser Seite werden Themen aus dem Religionsunterricht im Schulsprengel Schlern in Form von Schülergebeten und Bildern zu einzelnen Projekten veröffentlicht.

Sie laden Mitschüler, Eltern und alle Interessierten zum Mit- und Nachdenken ein ...

 

 

Religionslehrer/innen im Schulsprengel Schlern 2017/2018

  • Maria Weissenegger: Grundschule Völs
  • Marion Sattler: Grundschule St. Michael, St. Oswald, Kastelruth und Völs
  • Elisabeth Caproni: Grundschule Seis
  • Veronika Hofer: Grundschule Kastelruth
  • Thomas Mayr und Michael Unterthiner: Mittelschule Kastelruth

 

 

Lieber Gott!

Ich sehe oft Menschen, die sich für andere verändern und sie tun Dinge, die sie selbst nie im Leben tun würden.
Hilf uns mehr Mut zu finden, egal was andere denken.
Wir stufen uns viel zu viel auf andere ab und bleiben nie wir selbst.
Außerdem bevorzugen wir zu oft die Meinung anderer, denn wenn wir das nicht tun würden, gelten wir als komisch.

Komisch … ein Wort, das wir selbst nicht gerne über uns hören.
Aber die Meinung anderer sollten wir auch respektieren.
Denn dann ist erst alles gerecht.
Doch viele Länder erlauben diese Meinungsfreiheit nicht, aber das sollten sie.

Wir finden, wir selbst sind zu nutzlos für eine solche wunderschöne Welt.
Doch das sind wir nicht, denn jeder von uns prägt diese Welt.
Wirklich jeder.

Es ist schön wenn wir alle anders sind und es gehört sich dann auch so.
Denn jeder Erfinder und jede Erfinderin, sie alle haben etwas erfunden, um das sie sich nicht schämen.
Und auch wir respektieren diese Menschen. Sie sind ein Vorbild für uns, auch das zu zeigen, was wir erschaffen haben.

Viele Menschen lachen andere aus, wenn sie etwas gemacht haben.
Aber diese Menschen zeigen auch etwas, werden aber nicht ausgelacht und das ist ungerecht.
Hilf uns deshalb uns selbst treu bleiben.
Egal, ob Weiße oder Schwarze, ob Juden, Moslems oder Christen, ob Afrikaner oder Asiaten.

Gib allen diesen Mut etwas zu zeigen, zu machen oder etwas zu sagen.
Und schenke ihnen auch diesen Mut etwas anzuziehen.
Sollen meine Klassenkameraden auch sagen, ich bin komisch, mir jedenfalls ist es egal.

Sie können mich auch auslachen und wenn sie jetzt finden, dass dieses Gebet komisch ist, sollen sie das eben denken.
Und ich werde mich auch sicher für niemanden verändern, nur weil das den anderen nicht gefällt.
Ich bleibe ich.
Und das solltet ihr auch tun!

Bleibt euch treu und lasst die anderen denken, was sie wollen …

 

Maria Malfertheiner, 1C/03.05.2018