Schulbeginn 2018/19 Drucken

 

 

 

Zum Beginn des Schuljahres zeigt sich unsere Mittelschule noch als Baustelle.

 

Neue Klassen- und Ausweichräume entstehen, Internetanschlüsse werden eingerichtet, Büroräume werden umgestellt. Aber auch wir selbst gleichen lebenslang einer Baustelle, die sich ständig verändert, wächst und weiterentwickelt. Manchmal stürzen auch vertraute Räume ein und neue Möglichkeiten tun sich auf. Veränderung ist das Prinzip des Lebens. Ohne Veränderung, kein Leben.

 

Bei all den Umbauarbeiten in unserem Leben ist eine Grundhaltung von zentraler Bedeutung: Dankbarkeit. Um der Dankbarkeit Raum zu lassen, kommt es auf die richtige Erwartungshaltung an. Übergroße Erwartungen können nie erfüllt werden. Das gilt auch für das alltägliche Leben und für alle Lebensbereiche, also auch für die Schule. Ist die Erwartungshaltung zu groß, folgt die Enttäuschung. Werden unrealistische Erwartungen nicht erfüllt, stellt sich Frustration und Unzufriedenheit ein.

 

Eine achtsame Lebenseinstellung hingegen erweckt Dankbarkeit auch für scheinbar selbstverständliche Dinge, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so „normal“ sind. Wer freut sich zum Beispiel schon darüber, dass er überhaupt in die Schule gehen darf, in eine Schule, die sehr gut organisiert ist und ein hohes Lernniveau hat? Mit Blick auf andere Regionen in Europa und darüber hinaus ist das keine Selbstverständlichkeit.

 

Dafür können wir dankbar sein.

 

Religionslehrer Thomas Mayr Wink 

 

Bilder vom Eröffnungsgottesdienst in der GS Kastelruth und St. Oswald