Pfarrblatt

Firmung 2017 Drucken E-Mail

 

Pfingstmontag - Firmung 2017

"Bereit zum Abflug ... ins Leben!"

 

 

Firmvorbereitung im Dekanat Klausen-Kastelruth ab 2017

Im Zusammenhang mit der Diskussion über das Firmalter und einer Vorbereitung, die der Bedeutung des Sakramentes der Firmung entspricht, wurde von der Dekanatskonferenz für das Dekanat Klausen-Kastelruth am 15. Mai 2017 folgende Vorgehensweise beschlossen: Die Firmvorbereitung geschieht im Bereich der Seelsorgeeinheit und wird von einer Projektgruppe koordiniert.

Jede Pfarrei bereitet einige Bausteine vor. Bestimmte Bausteine, die sich mit dem Wesen der Firmung befassen, müssen von allen Firmkandidaten absolviert, andere Bausteine können nach Interesse ausgewählt werden. Auch die Firmkandidaten können selbst Bausteine erarbeiten. Die Jugendlichen melden sich zur Firmvorbereitung (nicht zur Firmung!) an.

Sie können wählen, an welchen Bausteinen und in welcher Pfarrei sie sich daran beteiligen. Nach jeder Beteiligung an einem Baustein erhalten sie die Bestätigung der Teilnahme.

Mit dieser Art der Vorbereitung wird im Herbst 2017 begonnen; im Jahr 2019 wird das Sakrament der Firmung in den verschiedenen Pfarreien des Dekanates nach dem neuen Vorbereitungsweg gespendet werden. Im Jahr 2018 finden in unserem Dekanat keine Firmungen statt.

Mindestalter für den Beginn der Firmvorbereitung ist die Vollendung des 12. Lebensjahres. Auch für Eltern und Paten ist die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen vorgesehen, damit ihr Sohn/ihre Tochter bzw. Patenkind zum Empfang der Firmung zugelassen wird.

Auf diese Weise wird der Bedeutung des Sakramentes der Firmung und der damit verbundenen persönlichen Entscheidung der jungen Leute wie auch deren Eltern und Paten für ein Leben als Christen Rechnung getragen. Zugleich können jene, die das Sakrament der Firmung empfangen möchten, die vorgesehene Vorbereitungszeit bis zu einem bestimmten Punkt selbst einteilen und inhaltlich gestalten.

Dekan Gottfried Fuchs

 

 
Frimnachbereitung 2017 - Salzburg Drucken E-Mail

 

Firmnachbereitung 2017

 

Hier einige Whatsapp-Bilder aus Salzburg:

Pastoralassistent Rudi und seine Mitarbeiterinnen für die Firmnachbereitung haben sich vom 26. bis 28. Mai 2017 mit Firmlingen vom  letzten Jahr nach Salzburg aufgemacht. Anita gAB sich als souveräne Reiseführerin, Elisabeth zeigte ihre Qualitäten als Turnlehrerin beim Morgensport, Karin sorgte wie immer für gute Laune und Rudi gab dem ganzen Unternehmen wertvolle spirituelle Impulse (!) ... Kurz, ein super Team, nur das Beste für unsere Jugendlichen, die sich sichtlich wohl fühlten und gespannt dem "Nachtwärter" zuhörten, der ihnen Geschichten von Mozart und der Burg Salzach erzählte ... (toM)

 

 
Firmvorbereitung 2017 + Nachbereitung Drucken E-Mail

Firmvorbereitung 2017 + Nachbereitung ...

 

44 Firmlinge bereiten sich in Kastelruth auf die Firmung vor. Beim ersten Treffen wurde den Firmlingen der Firmweg vorgestellt, Gedanken ausgetauscht, die ersten Einträge ins Firm-Tagebuch gemacht, die Gebetspatenschaft erklärt und mit einer Meditation wurde dieses erste Treffen abegschlossen. Und ein guter Geist war spürbar ...

 

Im Rahmen der Firmvorbereitung  besuchten wir zum Werk der Barmherzigkeit "Tote begraben" den Bestatter Griesser Ewald

 

Zu Fuß wanderten wir nach Tisens- in Begleitung von Eltern und Paten. Ewald Griesser erzählte von seiner vielfältigen Arbeit als Bestatter, die Firmlinge und Erwachsenen hörten recht interessiert zu und stellten auch ihre Fragen.

 

Pastoralassistent Rudi erklärte noch die Wichtigkeit, sich nicht nur auf die Taufe, Erstkommunion, Buße, Firmung, Ehe und Priesterweihe vorzubereiten, sondern sich auch Gedanken über das Sterben und den Tod zu machen. Auch dieser Teil unseres Lebens bedarf einer Vorbereitung. So wird uns bewußt, wie viele Möglichkeiten wir haben, für einen Verstorbenen eine würdige Verabschiedung zu gestalten.

Unser Glaube schenkt uns die Zuversicht, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Wir vertrauen darauf, dass für jeden von uns ein Platz bei Gott ist und wir mit unseren Verstorbenen in Verbindung bleiben dürfen. Diese Beziehung über den Tod hinaus bringen wir zum Ausdruck, wenn wir für sie beten, wenn wir sie als Fürbitter anrufen, wenn wir den Jahrtag feiern, wenn wir das Grab pflegen ...

Zum Abschluß haben wir für alle Verstorbenen das Vater unser gebetet.

 

Besuch des Firmspenders im Pastoralzentrum von Bozen

Im Februar 2017 hatten wir im Pastoralzentrum in Bozen ein Treffen mit unserem Firmspender Toni Fiung. Er fragte uns, wie´s uns mit der Firmvorbereitung geht, ob wir schon auch motiviert sind und uns auf das Fest der Firmung freuen. Er hat uns die verschiedenen Zeichen bei der Firmung erklärt und deren Bedeutung. Anschließend hat uns Claudia vom Amt für Katechese und Religionsunterricht mit einer Rätsel-Rallye durch das Pastoralamt geschickt, damit wir die verschiedenen Ämter der Diözese kennenlernen.

Von Pastoralassistent Rudi wurden wir noch daran erinnert, dieses Treffen auch in unserem Firmtagebuch festzuhalten.

Danke den Eltern und Paten für´s dabei sein!  

 

Zu Besuch in der Kleiderkammer

Der Besuch der Kleiderkammer des Vinzenzvereines Kastelruth im März 2017 hat den Firmlingen spüren lassen, wie wichtig die Freiwilligenarbeit ist. Josefa Tirler und Regina Scherlin vom Vinzenzverein erzählten von ihrer Arbeit: 2 mal im Monat treffen sich die Mitglieder des Vinzenzvereines und besprechen Situationen, wo Hilfe notwendig ist. 2 mal im Monat ist auch die Kleiderkammer geöffnet, wo gut erhaltene Kleider und Schuhe abgegeben und auch abgeholt werden können. Ein weiteres Projekt ist gemeinsam mit der Pfarrcaritas Seis und Völs die  Essensausgabe. Jeden Donnerstag vormittag werden von verschiedenn Geschäften Lebensmittel, die übrig bleiben oder kurz vor dem Verfallsdatum sind, zur Verfügung gestellt. In der Exbibliothek in Seis können diese Lebensmittel von Menschen gratis abgeholt werden, die auf diese Form der Unterstützung angewisen sind.

Danke den Eltern und Paten, die die Firmlinge wieder begleitet haben und den Firmlingen, die Kleider und Schuhe für die Kleiderkammer mitgebracht haben.

 

Fahrt zur geschützten Werkstätte in St. Ulrich

Mit einer Gruppe von Firmlingen besuchten wir die Geschützte Werkstätte in St. Ulrich. Die Strukturleiterin Erna Mussner erzählte uns vor der Führung durch das Haus vom Aufbau der Einrichtung, den Möglichkeiten, die diese Einrischtung bietet und von den Menschen, die hier arbeiten und leben.

Aufgeteilt in zwei Gruppen, bekamen wir Einblick in die verschiedene Bereiche: Die Einrichtung bietet bis zu 23 Menschen mit Behinderung einen Beschäftigungs- und Arbeitsplatz an, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Anstellung finden können. Innerhalb der Struktur können die KlientInnen, für die jeweils ein individuelles Förderprogramm erstellt wird, zwischen vier Arbeitsbereichen wählen: Tischlerei, Weberei-Näherei, Kreative Gruppe, Kombi Gruppe.

Als Ausgleich zu ihrer Arbeit werden verschiedene ergänzende Tätigkeiten wie Musikwerkstatt, Spaziergänge, Teilnahme an Märkten, Kochprogramm, Theaterprojekte, Kurse zu verschiedenen Themen, Ausflüge und Ferienaufenthalte angeboten. Jene KlientInnen, die die Einrichtung nicht alleine erreichen können, werden vom hausinternen Transportdienst zur Einrichtung und wieder nach Hause gefahren. Als „Entlohnung“ für ihre Tätigkeit erhalten alle KlientInnen am Ende jeder Woche ein Taschengeld.

Danke den Eltern, Paten und Großeltern, die wieder bereit waren,als Begleitung mitzufahren.

 

Firmnachbereitung 2017

Am Palmsonntag hat die Firmnachbereitungsgruppe in Seis und Kastelruth Kuchen und Saft gegen eine freiewillige Spende angeboten. Mit den Einnahmen wir die gemeinsame Fahrt nach Salzburg mitfinanziert. Es ist nun schon das 3. Jahr, dass eine Firmnachbereitung angeboten wird. Waren es beim Start sechs Gefirmte, die daran teilnahmen, so hat sich heuer bereits eine Gruppe von 22 Gefirmten aus Seis, Kastelruth und Völs zusammengefunden.

Unter dem Motto "Gefirmt- und noch dabei" wird diese Begleitung junger Menschen vor allem von Karin Agreiter, Elisabeth Hosp und Anita Goller mit Begeisterung und Ideenreichtum gestaltet. Danke euch!

 

Besuch der Mensa für Obdachlose in Brixen im Mai

Der Besuch zum Werk der Barmherzigkeit "Hungrigen zu Essen geben", "Durstigen zu Trinken geben" und "Obdachlose beherbergen" führte uns diesmal in die Essensausgabe der Tertiarschwestern in Brixen. Der Leiter dieser Einrichtung, Herr Heinrich Ebner, hat sehr beeindruckend von den Menschen erzählt, die diese Einrichtung nutzen. Sie haben auch die Möglichkeit sich zu Duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Einige Wohnungen stehen als Überbrückung für kurzfristig Odachlose ebenso zur Verfügung.

Als kleines Dankeschön haben die Firmlinge, Eltern und Paten haltbare Lebensmittel als Geschenk mitgebracht.

 

Rudi Wink

 

 
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