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Interview mit Walter Zuber zum Bau der Friedenskapelle am Oberfenthof in Kastelruth

 

Schüler: Wie sind Sie auf die Idee gekommen eine Kapelle zu bauen?

Walter Zuber: Zuerst habe ich ein Bildstöckel (1988) als Dank für die gelungene Restaurierung des zum Abriss freigegebenen Hofes Oberfent angefertigt. 2006 wurde aus dem Bildstöckel dann eine kleine Kapelle.

Schüler: Wie lange gibt es die Kapelle schon?

Walter Zuber: Die Kapelle wurde am 5. August 2006 in einer kleinen Feier mit Freunden und Nachbarn von Dekan Albert Pixner geweiht. 

Schüler: Wem ist die Kapelle geweiht?

Walter Zuber: Die Kapelle ist dem Frieden und dem Licht geweiht. Der Friede ist das höchste Gut auf Erden.

Schüler: Wird die Kapelle benutzt?

Walter Zuber: Jeden Tag verbringe ich einige Minuten in der Kapelle zum Nachdenken. Einheimische und Touristen, die guten Willens sind, sind auch herzlich eingeladen die Kapelle zu besuchen. Kinder nennen diese Kapelle auch Kinderkirche.

 

 


Schüler
: Welche Kunstrichtung haben Sie gewählt?

Walter Zuber: Für meine Malerei gibt es eigentlich keine Kunstrichtung. Ich male Licht und Natur. Für mich ist Farbe Malerei.

Schüler: Von welchen Motiven haben Sie sich leiten lassen?

Walter Zuber: Ich habe kein Konzept für Malerei. Albert Schweitzer sagt: "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere." Deswegen habe ich in erster Linie auch Tiere anstatt Menschen in die Kapelle gemalt.

Schüler: Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Walter Zuber: An der Arbeit gefällt mir das Arbeiten. Ich sehe das Malen nicht als Arbeit, sondern als Entspannung. Mit Malerei kann ich Gefühle ausdrücken.

Schüler: Wieso haben Sie einen Stern anstelle eines Kreuzes auf der Kapelle?

Walter Zuber: Meine Frau und ich sind keine katholischen Fundamentalisten. In diese Kapelle können auch Menschen anderer Religionen einkehren. Der Stern zeigt mit seinem Licht in alle Richtungen.

 

Danke, Walter Zuber, für das ausführliche Interview, die Erlaubnis zu fotografieren und die Bilder auf unserer Pfarrei-Homepage zu veröffentlichen.

Elisa Mahlknecht und Maria Zemmer

 

Siehe auch: www.zuberwalter-kunst.com