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Seelsorger Franz Pixner
Hotel Ritsch, Saltria 16, 39040 Seiser Alm (BZ) - Tel.: +39 335 876 02 94 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  
 
 
Eucharistiefeier / Santa Messa
  • Sonntag 17.00 nach Ostern bis Ende September (Siehe Pfarrblatt!)
  • Sonntag 16.30 ab Oktober bis Ostern (Siehe Pfarrblatt!)
  • Domenica ore 17.00 dopo Pasqua a fine settembre
  • Domenica ore 16.30 da ottobre a Pasqua
 
 
 

       Seelsorger Franz Pixner ist hier anwesend für Gespräch, Beichte, Segen, Gebet am ...

  • Dienstag von 09.00 bis 11.00 Uhr
  • Mittwoch von 15.00 bis 17.00 Uhr
  • Freitag von 09.00 bis 11.00 Uhr
  • Kirchenführung am Mittwoch um 17.00 Uhr

 

       Don Franz è qui presente per preghiera, benedizione, confessione ...

  • Martedì, ore 09.00 – 11.00
  • Mercoledì, ore 15.00 – 17.00
  • Venerdì, ore 09.00 – 11.00
  • Mercoledì, ore 17.00: Guida della chiesa

 

 

Kreuzweg für die Franziskuskirche

Schüler/innen der 5. Klassen Grundschule Kastelruth haben in der Fastenzeit 2017 unter der Anleitung von Michaela Pallanch und den Lehrerinnen Kreuzwegstationen für die Franziskuskirche entworfen und auf Holzplatten gemalt. Dort können sie in den Nischen des Eingangsbereiches meditiert werden. Entsprechende Texte mit weiteren Erklärungen liegen auf den Regalen bei der Franziskusstaue auf. (Vero)

 

 

 

Lichtimpressionen in der Franziskuskirche

Kurz nach 8.00 Uhr morgens ging am 5. Februar 2016 die Sonne auf und strahlte vom Lang- und Plattkofel her über die schneebedeckte Seiser Alm. Ich trat in die Franziskuskirche ein und erlebte ein besonderes Lichtspiel. Die Glaswand hinter dem Altarraum erstrahlte im blauen Licht durchzogen von blitzenden gelben Leuchtstreifen.

Der Künstler Werner Kofler wollte mit dieser mächtigen Glaswand die Schöpfung aus dem Urmeer darstellen. Bei genauerer Betrachtung erkennt man Einzelteile eines Riffes, aus dem die Dolomiten vor rund 220 Millionen Jahren im Meer etwas oberhalb des Äquators entstanden sind... alles durchwebt von einem schöpferischen Licht wie nur zu sehen in dieser Jahreszeit und um diese Stunde.

Pfarrer Franz hat in der Franziskuskirche neue Regale einbauen lassen. Dort findet man Literatur zum Verweilen und Gebete zum Mitnehmen. Zudem ließ er einen eigenen Stempel (siehe Grafik rechts!) anfertigen, der bei Anwesenheit von Pfarrer Franz auch den Besuchern zur Verfügung steht. (toM)

 



 

Bei mystischem Sonneneinfall wurde am 7. Dezember 2015 das handgemalte Kreuz von San Damiano in der Franziskuskirche aufgehängt. Andreas Putzer fand geschickt die richtige Stelle an der großen mit Lärchenplanken getäfelten Seitenwand. Seine Tochter Denise, Kurt, Veronika, Thomas und Seelsorger Franz standen ihm beratend zur Seite.

Als das Kreuz an der Wand hing, war allen, als sei es immer schon dort gehangen, das Kreuz, das damals im Jahre 1202 zum Franz von Assisi zu sprechen begann und er die innere Stimme hörte: "Franziskus, bau meine Kirche wieder auf!". Das Originalkreuz hängt heute in der Basilika Santa Chiara, dem Mutterhaus der Klarissen in Assisi. (toM)

 



 
 
                         
  

 

Die Seiser Alm wird als die größte Hochfläche Europas angesehen. Sie bietet sehr viele Möglichkeiten zum Wandern, zum Schifahren, zum Staunen.
Es war naheliegend, an diesem Ort ein Zeichen zu errichten, das uns vor Augen führt: Hinter unserem Leben steht Gott, der uns liebt. Dieses sichtbare Zeichen ist die neue Franziskuskirche.
Der Grund, warum der hl. Franziskus als Patron dieser Kirche gewählt wurde, liegt fast auf der Hand: Franz von Assisi (1181/82-1226) sah überall in der Natur Spuren Gottes. Sonne, Mond, Sterne, Wasser, Feuer, Luft, Wind nennt er Bruder, Schwester. Die Erde nennt er Mutter, die uns ernährt. Alles Geschaffene lädt er ein, Gott, den Schöpfer und Vater, zu loben.
Wir Menschen sind als die wichtigsten Geschöpfe in besonderer Weise eingeladen, mit unserer Stimme, mit unserem ganzen Leben Gott zu preisen.
Mögen Sie bei Ihrem Aufenthalt auf der Seiser Alm Augen, Ohren und Herz für diese Schönheit und Weite öffnen, dass auch Sie von Staunen, Dank und Frieden erfüllt werden.
Diese Schrift möchte Ihnen helfen, durch die Betrachtung dieser Franziskuskirche dankbar zu erahnen: Gott ist in unserer Mitte; in IHM darf sich Jeder und Jede geborgen wissen.

Neue Kraft und Freude wünscht Ihnen die Pfarrgemeinde Kastelruth

 


Foto: Fabian Dalpiaz

 

Als Architektonische Grundform wählte der Architekt die TAUBE: Der Hauptraum stellt den Körper der Taube dar, die beiden Zugänge von Westen und Osten erinnern an die ausgebreiteten Flügel; der nach oben weisende Turm ist der Schnabel der Taube.
Die Taube ist Zeichen des Heiligen Geistes, sie war für den hl. Franz wichtig als Friedenstaube: Mögen alle, die in dieser Kirche kurz verweilen oder mit anderen Gott feiern, etwas von dem Frieden erahnen, den Gott uns schenken will.
Die Kirche ist gegen OSTEN gerichtet wie viele Kirchen seit dem Mittelalter. Im Osten geht die Sonne auf: Wir wenden uns Christus, der aufgehenden Sonne zu.

ZUGANG von WESTEN
An der Wand im Eingangsbereich hängt ein altes Wegkreuz von der Seiser Alm.
Vor dem Kreuz von San Damiano betete Franz von Assisi oft: „Herr, erleuchte die Dunkelheit meines Herzens… Hilf mir zu erkennen, was du mit mir vorhast….“
Sosehr hat sich Franziskus in das Leiden Jesu vertieft, dass gegen Ende seines Lebens an seinem Körper die Wundmale Jesu aufbrachen. Das Kreuz lädt auch uns ein, Jesus für seine Liebe zu danken und wie Er in allem Leid Gott zu vertrauen.

ZUGANG von OSTEN (geeignet auch für Rollstuhl):
Die Nischen in der Wand (ursprünglich für den Kreuzweg gedacht) laden durch Bild und Text zum Sonnengesang des hl. Franz auch uns ein, Gott zu loben, ihm zu danken und zu vertrauen.
Diese Nischen sind z.B. für Gruppen, Familien… eine Einladung, selber ‚kreativ’ zu werden.
FRANZISKUS-Statue im Vorraum: Schlicht, einfach, ruhig, besonnen, in Gott versunken steht Franziskus mit der Taube da, als wollte er jedem Besucher Mut machen: ‚In Christus führt Gott auch dich zum Frieden.’

SPUREN AM BODEN
Mit all unserer Sehnsucht sind wir eingeladen, diesen Spuren nachzugehen, um beim Ambo auf Gottes Wort hinzuhören. führen durch diesen Ostzugang hinein in die Kirche und auf der Seite nach vorne bis in den Altarraum. Es sind HIRSCH-Spuren. In Ps 42 heißt es: ‚Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wassert, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.’

 

  

 

EUCHARISTIERAUM
Der Raum deutet eine Rundkirche an und ist ein Ausschnitt der gesamten Kirche Christi: Gebogene Bänke, die sich nach vorne verengenden Seitenwände betonen den Altar und weisen hin auf den Mittelpunkt (dieser gedachten Rundkirche), der außerhalb liegt. Diese Mitte ist Gott.
Unser Leben hat ein Ziel; wir sind unterwegs zur endgültigen und bleibenden Begegnung mit Gott. ‚Unruhig ist unser Herz, bis es zur Ruhe kommt in dir, o Gott.’ (Augustinus)
Das FARBFENSTER hinter dem Altar, das je nach Sonnenstand verschieden leuchtet, lässt etwas von der Herrlichkeit Gottes aufstrahlen, von seinem Himmel in unserer Mitte.
Der ALTAR ist der Tisch, um den Jesus uns versammelt, um mit uns Mahl zu halten. Jesus schenkt sich uns als Brot des Lebens.
Er ist der Eckstein. Wir als Getaufte und Gefirmte sind gerufen, lebendige Steine seines Volkes zu sein: Verschiedene Steine sind in die Altarplatte eingegossen.
VOR dem Altar am Boden ist das Tau eingeritzt, das Segenszeichen des hl. Franz, und die Kapsel mit den Reliquien (kleines Stück Kleid).
Der AMBO ist der Ort der Verkündigung des Wortes Gottes: Es ist Weisung für unseren Lebensweg und für das Gelingen der Gemeinschaft und unserer Welt.
‚Gottes Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade.’(Ps. 119).
‚Wer meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf FELS baute’ (Mt 7,24)
Der TABERNAKEL (= Zelt, Wohnung) als Säule dient zur Aufbewahrung der Hostien.
Dieses Zeichen, vor dem das ewige Licht brennt, lädt uns ein, Gott in Jesus Christus anzubeten, ihm zu danken, betend bei ihm zu verweilen und durch eine Kniebeuge zu verehren.
Altar, Ambo und Tabernakel aus feinem BETON drücken die Einfachheit, die Nüchternheit, die Schlichtheit des hl. Franz aus und möchten die Botschaft als das Wesentliche aufzeigen.
Von der Hintertür der Sakristei her führt eine andere Tierspur durch den ganzen Altarraum hin zum Ambo Sie erinnern an den WOLF von Gubbio, den der hl. Franz gezähmt hat.
Auch uns können Wolfs-Haltungen (rücksichtslos, grausam, egoistisch, unehrlich….) zu schaffen machen. Mit allen Haltungen sind wir eingeladen, uns (beim Ambo) unter Gottes Wort zu stellen und (am Altar) durch das Brot des Lebens zu stärken.
Weiters sind in der Nähe vom Ambo am Boden Spuren von Vögeln zu erkennen. Sie erinnern an die Vogelpredigt des hl. Franz: Die Vögel sollen mit ihrem Gesang Gott loben.
Die GLASWAND im Westen (auf der Seite des Chores) drückt aus: Es soll nicht Trennung sein zwischen’drinnen’ und ‚draußen’, sondern Verbindung: Was wir draußen (im Alltag) an Freud und Leid erleben, sollen wir in die Kirche hineinbringen. Was wir drinnen (in der Kirche) miteinander feiern oder im stillen Gebet erfahren, soll Licht, Kraft und Freude für unseren Alltag draußen sein.
Die 12 KREUZE an den Seitenwänden erinnern an die 12 Apostel, die 12 Säulen der Kirche.

 

  

 

Der GLOCKENTURM beherbergt drei Glocken (Fa. Grassmayr/Innsbruck). Sie erinnern durch ihr tägliches Läuten an Gott und laden zum gemeinsamen Feiern ein.
Die erste Glocke (ca. 380 kg, Ton b’) trägt den Namen und das Bild des hl. Franziskus mit der Einladung:
Laudato sii, o mi Signore.
Die zweite Glocke (ca. 260 kg – Ton c’) trägt den Namen der gütigen, gläubigen Dienstmagd Notburga (1265-1313 in Ebnat am Achensee) mit dem Zeichen Brot (für die Armen) und Rechen und Sichel (für die Arbeit) mit der wichtigen Botschaft: Die Welt ist uns nur geliehen.
Die dritte Glocke (ca. 185 kg – Ton d’) trägt den Namen des Apostels Jakobus (Jakobswege führen quer durch Europa bis nach Santjago de Compostela in Nordspanien) mit den Zeichen Buch (Bibel), Stab (pilgern) und Muschel (hören) und der Ermutigung: hinhören – entdecken – staunen.
Jede Kirche ist ein ZEICHEN, das uns aufzeigt: Gott wohnt in unserer Mitte – wir sind geborgen in seiner großen Hand.
Jede Kirche wird zu einem lebendigen Zeugnis, wenn Menschen sich für diese herrliche Botschaft Gottes öffnen und diesen Raum durch Gebet und Feiern mit Leben füllen.

Die Franziskuskirche wurde am 25. Dezember 2008 vom Dekan Franz Pixner benediziert. Seither feiern wir hier zu den Saisonzeiten an Sonn- und Feiertagen Gottesdienst.
Die feierliche Weihe der Kirche erfolgte am 20. September 2009 durch den Bischof unserer Diözese Bozen-Brixen Dr. Karl Golser.

 

  
 


Bauherr dieser Franziskuskirche:
Pfarrei zu den Hll. Aposteln Petrus und Paulus, Kastelruth
Bauzeit: Herbst 2007 bis Weihnachten 2008
Architekt: Dr. Walter Dietl, Schlanders
Sicherheitskoordinator Julius Profanter
Mitarbeitende Künstler
Franz und David Messner: Altar, Ambo, Tabernakel, Leuchter…
Werner Kofler: Altarfenster mit Kreuz
Eric Perathoner: Franziskus

DIE PFARRGEMEINDE DANKT

  • Herrn Walter Urthaler für den Baugrund
  • dem Baukomitee unter dem Vorsitz von Walter Sattler
  • den verschiedenen Institutionen, Gewerbetreibenden, Gruppen und Einzelpersonen für die Mitfinanzierung:
  • Gemeindeverwaltung Kastelruth
  • Autonome Provinz Südtirol
  • Ital. Bischofskonferenz
  • Raiffeisenkasse Kastelruth
  • Südtiroler Landessparkasse
  • Hotels/Gastbetriebe der Seiser Alm
  • Viele Einzelpersonen

 


 

Chiesa di San Francesco

 

Don Franz Pixner
 
Hotel Ritsch, Saltria 16, 39040 Seiser Alm (BZ) - Tel.: +39 335 876 02 94 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
 
 
 
Santa Messa
  • Domenica ore 17.00 dopo Pasqua a fine settembre
  • Domenica ore 16.30 da ottobre a Pasqua

Don Franz è qui presente per preghiera, benedizione, confessione ...

  • Martedì, ore 09.00 – 11.00
  • Mercoledì, ore 15.00 – 17.00
  • Venerdì, ore 09.00 – 11.00
  • Mercoledì, ore 17.00: Guida della chiesa

 

  
    

L’Alpe di Siusi, considerata l’altopiano più grande d’Europa, offre moltissime possibilità di fare camminate, sciare e aprirsi alla meraviglia. Era quindi naturale edificare in questo luogo un simbolo per evidenziare che dietro la nostra vita c’è Dio e ci ama. Questo simbolo visibile è la nuova Chiesa di San Francesco. Il motivo della scelta di San Francesco come patrono della chiesa è semplice: Francesco d’Assisi (1181/82-1226) vedeva ovunque nella natura le tracce di Dio. Chiamava il sole, la luna, le stelle, l’acqua, il fuoco, l’aria e il vento sorelle e fratelli. Chiamava madre la terra che ci nutre. Invitava tutto il creato a lodare Dio, Creatore e Padre. Noi uomini, le più importanti tra le sue creature, siamo invitati in particolare a lodare Dio con la nostra voce e con la nostra intera vita. Durante la permanenza sull’Alpe di Siusi possiate aprire gli occhi, le orecchie e il cuore a questa bellezza e vastità, per essere riempiti anche voi di meraviglia, gratitudine e gioia. Questo scritto vuole aiutarvi a intuire con gratitudine, attraverso l’osservazione della Chiesa di San Francesco, che Dio è tra noi; in LUI ognuno può sapersi salvo. La comunità parrocchiale di Castelrotto vi augura nuova forza e nuova gioia La forma architettonica di base scelta dall’architetto è quella della COLOMBA: il corpo principale rappresenta il corpo della colomba, i due ingressi a ovest e a est ricordano due ali spiegate; il campanile svettante verso l’alto è il capo della colomba. La colomba, simbolo dello Spirito Santo, era considerata importante da San Francesco come colomba della pace: possano tutti coloro che indugiano per breve tempo in questa chiesa o vi celebrano il Signore insieme ad altri intuire un po’ della gioia che Dio vuole donarci.

 

Foto: Fabian Dalpiaz

 

La chiesa è orientata a EST, come molte chiese fin dal Medio Evo. Il sole sorge a est: ci rivolgiamo a Cristo, il sole nascente. INGRESSO da OVEST: Al muro dell’ingresso è appeso un pregiato crocifisso antico dell’Alpe di Siusi restaurato. Francesco d’Assisi pregava spesso davanti alla croce di San Damiano: “Signore, illumina le tenebre del cuore mio … Aiutami a riconoscere qual’è il tuo disegno per me...” Francesco si è immerso così profondamente nella passione di Cristo che verso il termine della sua vita sul suo corpo sono comparse le piaghe di Gesù. La croce ci invita anche a ringraziare Gesù per il suo amore e ad avere, come Lui, fiducia in Dio in ogni dolore.

INGRESSO da EST: (transitabile anche con sedia a rotelle) Le nicchie della parete (originariamente previste per la Via Crucis) invitano anche noi, con le immagini e il testo del Cantico di Frate Sole di San Francesco, a lodare Dio, a ringraziarlo e ad avere fiducia in Lui. Le nicchie sono un invito per gruppi, famiglie ecc. a diventare “creativi”. La statua di FRANCESCO nel vestibolo: semplice, sobrio, quieto, riflessivo, assorto in Dio, Francesco tiene la colomba come a voler incoraggiare ogni visitatore: “In Cristo Dio conduce anche te alla pace.” Le ORME SUL PAVIMENTO portano dall’ingresso est all’interno della chiesa, per proseguire poi di lato fino alla zona dell’altare. Sono orme di CERVO. Il salmo 42 recita: “Come la cerva anela ai corsi d’acqua, così l’anima mia anela a te, o Dio.” Siamo invitati a seguire le orme con tutto il nostro struggente desiderio, per ascoltare la Parola di Dio presso l’ambone.

AREA DELL’EUCARESTIA L’area dell’eucaristia delinea la pianta circolare della chiesa ed è un frammento dell’intera chiesa di Cristo: le panche leggermente incurvate e le pareti laterali, che si stringono in avanti a sottolineare l'altare, si proiettano verso il fulcro (della chiesa a impianto circolare), posto al di fuori. E questo fulcro è Dio. La nostra vita ha uno scopo; siamo in cammino verso l’incontro definitivo e permanente con Dio. “Il nostro cuore è inquieto se non riposa in Te.” (Agostino)

 

  

 

La VETRATA COLORATA dietro l’altare, la cui luce si trasforma col variare della posizione del sole, ricorda Dio Creatore attraverso il blu (mare) e le numerose linee intrecciate: negli alti e bassi della nostra vita Dio è con noi. La CROCE simboleggia il trionfo di Gesù sul dolore e la morte; egli è risorto. La croce rimane il simbolo della sua vittoria. “Abbassò se stesso, fu obbediente fino alla morte, alla morte di croce. Perciò Dio lo ha innalzato sopra tutte le cose e gli ha dato il nome più grande. Perché in onore di Gesù, in cielo, in terra e sotto terra, ognuno pieghi le ginocchia, e per la gloria di Dio Padre ogni lingua proclami: Gesù Cristo è il Signore. (Filippesi 2,8-12)

L’ALTARE è il tavolo intorno a cui Gesù ci riunisce per cibarsi insieme noi. Gesù si dona a noi come pane della vita. È la pietra angolare. Noi, in veste di battezzati e cresimati, siamo chiamati a essere le pietre viventi del suo popolo: nella tavola dell’altare sono annegate diverse pietre. Davanti all’altare, sul pavimento su un piccolo coperchio è inciso il Tau, il simbolo che contrassegnava la benedizione per San Francesco. Sotto di esso si cela la capsula con le reliquie (un piccolo frammento d’osso di Francesco).

Il TABERNACOLO (= tenda, alloggio) è una colonna che serve alla conservazione delle ostie. Questo simbolo, davanti al quale brucia la Luce Eterna, ci invita a adorare Dio in Gesù Cristo, a ringraziarlo, a soffermarci presso di lui in preghiera e a venerarlo inginocchiandoci. L’altare, l’ambone e il tabernacolo in CALCESTRUZZO fine esprimono la semplicità, la sobrietà, la temperanza di San Francesco e vogliono indicare che l’essenziale è il messaggio. Dalla porta posteriore della sagrestia altre orme di animali attraversano l’intera area dell’altare conducendo fino all’ambone, a rievocare il LUPO di Gubbio ammansito da San Francesco. I comportamenti del lupo (spietato, crudele, egoista, falso …) possono creare problemi anche a noi. In tutti i nostri comportamenti siamo invitati (presso l’ambone) a porci sotto la parola di Dio e a rafforzarci (all’altare) col pane della vita. Sul pavimento, nelle vicinanze dell’ambone, si possono riconoscere anche impronte di uccelli, che ricordano la predica agli uccelli di San Francesco: col loro canto gli uccelli devono lodare Dio.

La VETRATA a ovest (dal lato del coro) mostra che tra il “dentro” e il “fuori” non deve esserci separazione, ma unione. Le gioie e i dolori che viviamo fuori (nella vita quotidiana) dobbiamo portarli dentro la chiesa. Ciò che festeggiamo insieme o proviamo in silenziosa preghiera all’interno (in chiesa) deve essere luce, forza e gioia per la nostra vita di tutti i giorni. Le 12 CROCI sulle pareti laterali ricordano i 12 apostoli, le 12 colonne della chiesa.

 

  
 

Il CAMPANILE ospita tre campane (Ditta Grassmayr / Innsbruck). Suonando ogni giorno, esse ricordano il Signore e invitano a festeggiare insieme. La prima campana (circa 380 kg, nota “si bemolle”) porta il nome e l’immagine di San Francesco con l’invito: Laudato sii, o mi Signore. La seconda campana (circa 260 kg, nota “do”) porta il nome della devota serva Santa Notburga (1265-1313 a Ebnat sul lago Achensee), con i simboli del pane (per i poveri), del rastrello e della falce (per il lavoro) e l’importante messaggio: il mondo ci è solo dato in prestito. La terza campana (circa 185 kg, nota “re”) porta il nome dell’apostolo Giacomo (il Cammino di Santiago attraversa tutta l’Europa fino a Santiago di Compostela, nel nord della Spagna), con i simboli del libro (la Bibbia), del bastone (il pellegrinaggio) e della conchiglia (l’ascolto) e l’esortazione: ascolta, scopri, stupisciti. Ogni chiesa è un SEGNO: ci mostra che Dio abita in mezzo a noi e noi siamo protetti dalla sua grande mano. Ogni chiesa diventa una testimonianza vivente se gli uomini si aprono a questo magnifico messaggio di Dio e la riempiono di vita con preghiere e celebrazioni. La Chiesa di San Francesco è stata benedetta il 25 dicembre 2008 dal Decano Franz Pixner. Da allora vi si celebrano messe stagionali la domenica e nei giorni festivi. La consacrazione solenne della chiesa si è svolta il 20 settembre 2009 ad opera del Vescovo della nostra Diocesi di Bolzano-Bressanone, Dott. Karl Golser.

Committente della Chiesa di San Francesco: Parrocchia dei Santi Apostoli Pietro e Paolo, Castelrotto

Durata dei lavori: dall’autunno 2007 al Natale 2008
Architetto: Dr. Walter Dietl, Schlanders Artisti coinvolti: Franz e David Messner: altare, ambone, tabernacolo, lampadari …
Werner Kofler: finestra dell’altare con crocifisso
Eric Perathoner: Francesco

 

  
  

 

LA COMUNITÀ PARROCCHIALE RINGRAZIA

  • il Signor Walter Urthaler per l’area fabbricabile
  • il comitato per l’edilizia presieduto da Walter Sattler
  • le numerose istituzioni, esercenti, gruppi e singole persone per i contributi al finanziamento: l’Amministrazione Comunale di Castelrotto, la Provincia 
  • Autonoma Alto Adige, la Conferenza Episcopale Italiana, la Cassa Raiffeisen di Castelrotto, la Cassa di Risparmio di Bolzano, le strutture ricettive e gastronomiche dell’Alpe di Siusi e le numerose persone singole
  • il parroco Dr. Eberhard Kenntner di Rheinbach (Germania) per la donazione dell’antico crocefisso
  • per le offerte sul conto numero: IBAN: IT 32 S 08056 23100 000300233978; SWIFT-BIC: RZSBIT21011 Chiesa di San Francesco, Alpe di Siusi - Alto Adige - Parrocchia dei Santi Apostoli Pietro e Paolo, Castelrotto

 



 

The Church of St. Francis

 

  
  

The Siusi Alp is regarded as the largest plateau in Europe. It offers a great many opportunities for hiking, skiing or just marvellous sightseeing. This was the obvious place to erect a sign to show that God, who loves us, is committed to our lives. This visible sign is the new St. Francis Church. The reason why St. Francis was chosen to be the patron of this church is almost obvious: Francis of Assisi (1181/82-1226) saw signs of God everywhere in nature. He calls the sun, moon, stars, water, fire, air and wind, Brother and Sister. The Earth, who nourishes us, he calls Mother. He invites all created beings to praise God, the Creator and Father. As the most important creations, we human beings are especially invited to glorify God with our voices and with our whole lives. During your stay on the Siusi Alp, let your eyes, ears and heart be opened to this beauty and vastness, so that you may be filled with wonder, thankfulness and peace. This scripture verse should help you feel thankful when you contemplate this St. Francis Church: God is in our midst; in HIM may everyone know security.

The Kastelruth Parish wishes you new strength and joy

The architect chose the DOVE as the basic architectural design. The main space represents a dove’s body, while the western and eastern entrances resemble spread wings. The tower pointing upwards is the dove’s beak. The dove symbolises the Holy Spirit, and was important to St. Francis as a dove of peace. Everyone who spends a little while in this church or worships God with others should sense some of the peace that God wants to give us. The church faces EAST, like many churches have done since the Middle Ages. The sun rises in the east. We turn to Christ, the risen Son.

 

Foto: Fabian Dalpiaz
 

WEST ENTRANCE: A valuable old restored wayside cross from the Siusi Alp hangs on the wall in the foyer. In front of the San Damiano cross, Francis of Assisi often prayed the following: “Lord, shine a light in the darkness of my heart … Help me to know your plans for me …” St. Francis immersed himself in the sufferings of Jesus so much that towards the end of his life, the Stigmata of Jesus broke out on his body. The cross also invites us to thank Jesus for His love and to trust God in all sorrow like He did.

EAST ENTRANCE: (includes wheelchair access) The alcoves in the wall (originally intended for the Stations of the Cross) use pictures and the text of St. Francis’ Song of the Sun to invite us to praise, thank and trust God. These alcoves are used for example by groups and families – an invitation for us to be “creative” ourselves. ST. FRANCIS statue in the vestibule: Plain, simple, quiet, discreet and immersed in God, St. Francis stands with a dove as if he wants to give each visitor courage. “In Christ, God gives you peace.”

ANIMAL FOOTPRINTS ON THE FLOOR lead into the church through this eastern entrance and, on the side, forwards into the chancel. They are DEER tracks. Psalm 42 says, “As the deer pants for fresh water, so my soul pants for you, O God.” We are invited with all our longing to follow these tracks in order to listen to God’s Word read from the ambo.

 

  

 

THE SANCTUARY: The space signifies a round church and is a section of the whole Church of Christ. The slightly curved benches and the side walls that narrow towards the front accentuate the altar and point towards the centre (of this imaginary round church), which lies outside. This centre is God. Our lives have a goal. We are on our way to a final and everlasting meeting with God. “Our hearts are troubled until they find peace in Thee, O God.” (St. Augustine)

The STAINED-GLASS WINDOW behind the altar, which has different lighting depending on the sun’s position, reminds us with its blue colour (ocean) and many looping lines of the Creator God, who is with us in the ups and downs of our lives. The CROSS shows us that Jesus has won the victory over suffering and death; He is risen. The cross remains a symbol of His victory. “He humbled himself and was obedient unto death, even the death of the cross. Therefore God has highly exalted him and given him a name which is above every other name, so that at the name of Jesus every knee should bow, and everything in heaven, on the earth and under the earth should confess with their mouths that Jesus Christ is Lord, to the glory of God the Father.” (Phil. 2: 8-12) The ALTAR is the table around which Jesus gathers us to eat with us. Jesus gives Himself to us as the Bread of Life. He is the cornerstone. Baptised and confirmed, we are called to be living stones of His people. Various stones are cast in the altar plate. On the floor in front of the altar, the Tau, the blessing symbol of St. Francis, has been carved into a small cover. Beneath this is hidden a capsule with the relics (small piece of bone of St. Francis).

The TABERNACLE (= tent, dwelling) is the place where the hosts are kept. This symbol, in front of which burns the Eternal Light, calls upon us to worship God through Jesus Christ, to thank Him, to remain with Him in prayer and to kneel down before Him in his honour. The fine concrete altar, ambo and tabernacle convey the simplicity, sobriety and humility of St. Francis. They intend to show that his message is capital importance to life. From the back door of the vestry other animal paw prints cover the entire area from the altar up to the ambo, to commemorate the WOLF of Gubbio which was tamed by St. Francis. We can also become affected by the kind of behaviour often associated with wolves (inconsideration, cruelty, selfishness, insincerity). In everything we do we are called upon (in the ambo) to surrender ourselves to the word of God and to gain strength (at the altar) with the bread of life. On the floor close to the ambo, bird footprints can also be seen. These remind us of St. Francis' sermon to the birds: Birds should praise God with their song. The stained glass window to the west (on the choir’s side) shows us that instead of conflict between “inside” and “outside”, there should rather be union. We should bring into the church the joys and sorrows that we experience on the outside (in our everyday lives). What we celebrate together or experience in silent prayer on the inside (in church), should be the light, strength and joy in our lives on the outside.

The 12 CROSSES on the side walls commemorate the 12 apostles, the 12 pillars of the church.

 

  
 

The BELL TOWER houses three bells (made Grassmayr - Innsbruck). They are rung everyday to remind us of God and to call us to come celebrate together. The first bell (approx. 380 kg, Tone “b”), bears the name and image of St. Francis with the invitation: Laudato sii, o mi Signore – To all praise, Oh my Lord. The second bell (approx. 260 kg, Tone “c”) bears the name of the gracious and believing maidservant Notburga (1265-1313 in Eben am Achensee), with the symbols of bread (for the poor) and rake and sickle (for labour) with this important message: The world has only been loaned to us. The third bell (approx. 185 kg, Tone “d”) bears the name of the Apostle James (Ways of St. James crisscross Europe to the Santiago de Compostela cathedral in northern Spain) with the symbols of a book (the Bible), staff (pilgrimage) and shell (hearing), along with the encouragement: Listen – Discover – Be Amazed. Every church is a SIGN showing us that God dwells in our midst – we are safe in His great hands. Each church becomes a living witness when people open up to God’s wonderful message and fill this space with life by means of prayer and celebration. St. Francis’ Church was consecrated by the Very Rev. Franz Pixner on 25 December 2008. Since then, we have held seasonal services here on Sundays and holidays.

The ceremonial consecration of the church was carried out on 20 September 2009 by the Bishop of our Bolzano-Bressanone diocese, Dr Karl Golser.

 

  
 

Builder of this St. Francis Church:
Parish of the Apostles, St. Peter and St. Paul, Kastelruth. Construction period: Autumn 2007- Christmas 2008.
Architect: Dr Walter Dietel, Schlanders.
Contributing artists: Franz and David Messner: Altar, ambo, tabernacle, lights …
Werner Kofler: Altar window with cross.
Eric Perathoner: St. Francis

THE PARISH THANKS

  • Mr Walter Urthaler for the foundation
  • The construction committee chaired by Walter Sattler
  • Various institutions, businesspeople, groups and individuals for their joint financing: The local government of Kastelruth, the Autonomous Province of South Tyrol, the Italian Episcopal Conference, Raiffeisenkasse Kastelruth, South Tyrol Savings Bank, hotels/guesthouses of the Siusi Alp and many individuals
  • Prof. Eberhard Kenntner from Rheinbach (Germany) for the gift of the old wayside cross.

Send your donations to Account No.:
IBAN: IT 32 S 08056 23100 000300233978; SWIFT-BIC: RZSBIT21011 Siusi Alp – South Tyrol, St. Francis Church Parish of the Apostles, St. Peter and St. Paul, Kastelruth