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9. Dezember

 

Wir haben uns mit Michaela Tirler Sampt in der Kapelle des Martinsheimes getroffen. Das ist ein besonder Ort.

Jeden Montag feiert Pfarrer Florian hier die Messe. Die Kapelle dient auch als Totenkapelle. Hier werden die Toten aufgebahrt und der Rosenkranz gebetet.

Michaela ist die Ergotherapeutin im Altersheim von Kastelruth. In der Weihnachtszeit spüren die hier lebenden alten Menschen die Einsamkeit am meisten. Viele haben auch Heimweh nach zu Hause.

 

Wir haben Michaela einige Fragen zu ihrer Tätigkeit gestellt: 

 

: Was sind die Schwerpunkte bei Ihrer Arbeit?

Michaela Tirler Sampt: Der Schwerpunkt meiner Arbeit als Ergotherapeutin ist, dass ich die Bewohner des Martinsheimes unterstütze wieder selbständiger zu werden. Z.B. beim Waschen und Anziehen, beim Essen und vor allem auch beim Gehen mit verschiedenen Hilfsmitteln (Rollator).

 

: Wie lange dauert eine Therapie dieser Art?

Michaela Tirler Sampt: Von ein paar Wochen bis zu einigen Monate.

 

: Sind in der Adventszeit die Erwartungen der Heimbewohner an die Angehörigen höher als sonst?

Michaela Tirler Sampt: Ich denke, dass alle Heimbewohner gerne Besuche von ihren Verwandten bekommen, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit. Weihnachten ist in ihrer Erinnerung ein mit starken Emotionen verbundenes Familienfest.

 

: Was gibt Ihnen die tägliche Kraft und Geduld mit älteren Menschen umzugehen?

Michaela Tirler Sampt: Die Freude am Beruf selbst, das Arbeiten mit Menschen, die kreative Gestaltungsmöglichkeiten der Therapieangebote, der Austausch mit den Berufskolleginnen.

 

: Was ist das Besondere für Sie in der Advents- und Weihnachtszeit?

Michaela Tirler Sampt: Mich innerlich und äußerlich vorzubereiten auf Weihnachten, das gemütliche Beisammensein mit Familie und Freunden.  

 

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