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22. Dezember

 

 


Wir haben Martin Karbon bei der Wortgottesdienst-Feier für die Grundschüler in der Kirche von St. Michael angetroffen. Er ist PGR-Vorsitzender der Pfarrei Kastelruth und seit kurzem auch Wortgottesleiter. Mit einer positiven Lebenseinstellung und viel Optimismus stellt er sich den Herausforderungen in der Pfarrgemeinde. Die Ortskirche ist einem radikalen Wandel unterzogen von einer priesterzentrierten, versorgten Pfarrei hin zu einer von allen Gläubigen getragenen und mitverantwortlichen Pfarrgemeinde. Dabei bleiben Konflikte zwischen Tradition und Veränderung niemandem erspart.

Wenn man sich aber die Kirchengeschichte genauer ansieht, dann war das immer schon so. Die Kirche hat sich seit seinem Ursprung vor rund 2000 Jahren immer schon verändert und sich mit der jeweiligen Zeit auseinandersetzen müssen. Aus dem Priestermangel von heute ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten der Mitverantwortung für Laien.

Was bleibt ist die Liebe Jesu für die Außenseiter der Gesellschaft, für die Verachteten und Verlorenen. Ihnen muss auch heute noch unsere ganze Aufmerksamkeit gelten. 

 

: Was wünschst du dir als PGR-Vorsitzender der Pfarrgemeinde Kastelruth für Weihnachten?

Martin Karbon: Ich wünsche mir, dass wir als Pfarrgemeinde gut zusammenhalten und dass einer dem anderen zur Seite steht. Ich wünsche mir aber auch, dass wir alle gemeinsam wieder mehr Gottvertrauen haben, weil ich überzeugt bin, dass Gott uns in allem hilft.

 

: Welche Ziele hast du dir als neu beauftragter Wortgottesdienstleiter gestellt?

Martin Karbon: Genaue Ziele habe ich mir keine gesetzt. Ich möchte aber meinen Beitrag leisten, dass das gemeinsame liturgische Feiern trotz des Priestermangels in unserer Pfarrei erhalten bleibt.

 

: Wie geht es mit der Seelsorgeeinheit im Schlerngebiet weiter?

Martin Karbon: Die Seelsorgeeinheit von Kastelruth bis Tiers soll laut Diözese in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Zur Zeit gibt es jedoch keinen Termin, ab wann die neue Seelsorgeeinheit in Kraft treten soll und wie die konkrete Organisation aussehen könnte.

 

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