11. Fenster Drucken E-Mail

 

11. Dezember

 

 

 

 

Das 11. Fenster des Adventkalenders führt uns auf die Seiser Alm. Dort steht in 1.850 Meter Meereshöhe die Franziskuskirche. Sie wurde vom Architekten Walter Dietl geplant und von 2007 bis 2009 erbaut.

In der äußeren Form stellt sie eine sitzende Taube dar. Sie symbolosiert den Frieden und erinnert an den Hl. Franz von Assisi, den Patron der Tier- und Umweltschützer. Die Eingänge sind die angelegten Flügel und der Turm ist der Kopf der Taube.

Seelsorger der modernen Kirche ist Franz Pixner. Er feiert im Winter jeden Sonntag um 16.30 Uhr mit den Alplern und Gästen Eucharistie und war auch Mitinitiator der Solidaritätskundgebung am 26. November für Papst Franziskus, der zunehmender kircheninterner Kritik ausgesetzt ist.

 

Wir haben Franz Pixner zu diesem Thema ein paar Fragen gestellt:

 

: Was sagen Sie zu den Kritikern von Papst Franziskus?

Franz Pixner: Es gibt immer wieder Menschen, die am Alten hängen bleiben und die meinen, die Kirche geht unter, wenn mehr der Mensch gesehen wird in seiner konkreten Situation und nicht das Gesetz.

: Papst Franziskus fordert zur Solidarität mit den Menschen am Rande der Gesellschaft auf. Wie ist ihre Haltung dazu?

Franz Pixner: Das wäre etwas Wesentliches, aber wir tun uns schwer über den eigenen Tellerrand zu schauen.

: Inwieweit kann für uns Jugendlichen die Haltung des Papstes ein Vorbild sein?

Franz Pixner: Einander mit Achtung zu begegnen. Mehr das Gute zu sehen und viel weniger einander zu verurteilen.

 


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